Gfug (schlesisches Adelsgeschlecht) und der Name Fellendorf

Bei wikipedia bin ich auf folgende interessante Information gestoßen:

Gfug, historische Schreibweisen auch GefugGefugeGefüeg oder Gfug und Föllerdorff (Foellendorf, Fellendorf,[1] Foellerndorf, Foellersdorf),[2] ist der Name eines schlesischen Adelsgeschlechts, das späterhin auch in Sachsen und Preußen zu einigem Ansehen gelangte. Die Familie besteht bis in die Gegenwart fort.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stammreihe des schlesischen Geschlechts von Gfug beginnt mit dem herzoglich liegnitzischen Kämmerer und Hofrichter Adam von Gfug, der 1437 die Vogtei Niklasdorf gegen Bienowitz vertauschte und 1438 Liebenau kaufte.[3]

Carl Christian von Gfug und Fellendorf († 1721), Erbherr auf Manze, wurde zu Wien 2. März 1667 in den böhmischen Freiherrenstand erhoben. Am 7. April 1701 erging für denselben zu Wien auch ein böhmisches Grafendiplom. Da seine Ehe mit Gräfin Eleonora Charlotte (Carolina) von Hochberg und Fürstenstein (1676–1739)[4] jedoch ohne leibliche Erben blieb, erlosch mit jenem auch die titulierte Linie seines Geschlechts.[5]

Seine Witwe, die Gräfin Eleonora Charlotte von Gfug,[6] Freifrau von Fellendorf,[7] Frau auf Manze, Marck-Bohrau, Stein, Glofenau, Grünhartau, Dürhartau, Kaltenhäuser, Peterkau und Schönfeld,[4] nahm Friedrich Wilhelm von Posadowsky, Freiherr von Postelwitz (1721–1781), späteren königlich preußischen Hofmarschall, als Pflegesohn an.[8] Er war der älteste Sohn des 1743 in den Grafenstand erhobenen Karl Friedrich von Posadowsky, die väterliche Großmutter war eine Schwester des verstorbenen Grafen Carl Christian von Gfug, Freiherrn von Fellendorff, gewesen. Seine Pflegemutter und Witwe seines Großonkels hatte ihn zum Universalerben bestimmt, weshalb Friedrich Wilhelm von Posadowsky 1739 in den Besitz der im Herzogtum Brieg gelegenen gfug’schen Herrschaft Manze, bestehend aus den Gütern Manze, Bohrau, Stein, Glofenau, Grünhartau, Dürhartau, Kaltenhäuser, Peterkau, Schönfeld und Deutsch-Landen kam.[9]

Söhne der Familie von Gfug haben sich mehrfach als Offiziere in der sächsischen und preußischen Armee hervorgetan.

Quelle: Wikipedia

Hat jemand evtl. noch weitere Informationen zur Verbindung von Gfug und Fellendorf?